Zahnersatz-Bonusheft vergessen?

Bremen (ots) – Mehr als die Hälfte der Deutschen vergibt die Chance auf ihre Bonuszahlungen der Krankenversicherungen für Zahnersatz. Dabei gibt es das kleine Heftchen schon seit 1989. Doch die Zahlen belegen, dass es immer noch Aufklärungsbedarf gibt. 80 % der Versicherten wissen gar nicht, was sie tun müssen, um ihr Bonusheft korrekt zu führen. Dies hat eine Studie der DEVK ergeben.* Also, wie genau kann man mit dem Heft sparen?

Was bringt mir das Bonusheft?

Mit regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Zahnarzt kann man den Zuschuss der Krankenversicherung zum Zahnersatz erheblich steigern. Bezahlt wird die einfache Grundversorgung, der sogenannte Festzuschuss der Regelversorgung. Er deckt etwa die Hälfte dieser Kosten ab. Ein über 5 Jahre korrekt geführtes Bonusheft steigert die Kostenübernahme auf insgesamt 60 %. Bei über 10 Jahren erhöht sich der Beitrag sogar noch mehr. Bis zu insgesamt 65 % zahlt dann die Versicherung im Bedarfsfall für die Regelversorgung. Entscheidet sich der Versicherte für eine höherwertige Versorgung, wird ebenfalls nur dieser feste Betrag übernommen. Die zusätzlichen Kosten trägt der Patient selbst.

Auf jeden Stempel kommt es an

Die Krankenversicherung unterscheidet zwischen Kindern und Jugendlichen oder Erwachsenen ab 18 Jahren. Erwachsene müssen die jährliche zahnärztliche Untersuchung von ihrem Zahnarzt direkt im Bonusheft eintragen lassen. Für Kinder und Jugendliche gibt es andere Voraussetzungen: Sie sollten sich zweimal im Jahr Untersuchungen zur IP (Individualprophylaxe) bescheinigen lassen. Achtung: Nur ein lückenlos ausgefülltes Heft wird anerkannt. Fehlt auch nur ein Stempel, muss erneut gestartet werden.

Wie kann der Eigenanteil noch mehr gesenkt werden?

Einen großen Anteil der Gesamtsumme bilden die Laborkosten. Für Patienten besteht in Deutschland jedoch die Möglichkeit, in Absprache mit dem Zahnarzt, weitere Angebote bei Dentallaboren anzufragen. Ein Vergleich lohnt sich: Kostengünstige Alternativen zu guter Qualität haben sich etabliert, z.B. Zahnersatz aus internationaler Produktion.

*Quelle: kzvb TRANSPARENT 7/2009

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